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Fehlbisschirurgie in Nürnberg und Nördlingen
Die chirurgische Fehlbisschirurgie korrigiert ausgeprägte Fehlstellungen, die sich allein kieferorthopädisch nicht beheben lassen. Durch präzise operative Verlagerung von Ober- und/oder Unterkiefer werden Funktion und Gesichtsästhetik nachhaltig verbessert.
Die Behandlung erfolgt interdisziplinär in enger Zusammenarbeit mit der Kieferorthopädie.
Ihr Experte in der Fehlbisschirurgie
PD Dr. Dr. Maximilian Gottsauner
Dysgnathiechirurgie
im Überblick
Chirurgische Gaumennahterweiterung
Ist der Oberkiefer zu schmal und das Wachstum schon abgeschlossen, kann eine Erweiterung nur noch mit chirurgischer Unterstützung erfolgen.
Dabei werden mithilfe oszillierender Instrumente gezielt Bereiche des Oberkiefers leicht geschwächt, sodass er anschließend mit einer Dehnschraube langsam und kontrolliert auf die benötigte Breite erweitert werden kann. Mit Implantaten können einzelne Zähne, mehrere Zähne nebeneinander oder sogar alle Zähne eines Kiefers ersetzt werden.
Oberkiefer-
velagerung
Liegt der Oberkiefer zu weit vorne, zu weit hinten oder ist seitlich verschoben, kann er nach der operativen Abtrennung vom Mittelgesicht in der gewünschten Position neu ausgerichtet und mit Titanplatten und -schrauben stabil fixiert werden.
Nach ca. 9 bis 12 Monaten ist alles so stabil verheilt, dass die Platten und Schrauben wieder entfernt werden können. Auch ein Gummy smile (viel sichtbares Zahnfleisch beim Lachen) kann mit dieser Technik korrigiert werden.
Unterkiefer-
verlagerung
Ist der Unterkiefer im Verhältnis zum Oberkiefer zu weit vorne, zu weit hinten oder seitlich verschoben, kann nach schonender Durchtrennung am aufsteigenden Kieferast der zahntragende Mittelteil in einer neuen Position mittels Titanplatten und Schrauben verankert werden.
Bimaxilläre
Umstellung
Stimmt die Relation von Ober- und Unterkiefer zueinander oder zur Schädelbasis nicht, kann als Kombination der Ober- und Unterkieferverlagerung eine sogenannte Bimax Operation (Bimaxilläre Umstellung) notwendig sein
Unsere Leistungen im Bereich Fehlbisschirurgie auf einen Blick
Zahnfreilegung
Wenn Zähne von selbst nicht richtig durch die Schleimhaut durchbrechen, kann es notwendig werden, diese chirurgisch freizulegen. Dabei wird das Zahnfleisch und der Knochen über der Zahnkrone vorsichtig und schonend entfernt und eine kleine Kette am Zahn befestigt. Mit deren Hilfe kann der behandelnde Kieferorthopäde anschließend den Zahn langsam in die gewünschte Position ziehen. Dabei folgen dem Zahn der Knochen und das Weichgewebe.
Minipin-Implantat
Für manche Zahnbewegungen kann es sinnvoll sein für einen gewissen Zeitraum eine winzige Schraube aus Titan (Minipin oder Gaumenimplantat) am Knochen in der Mundhöhle zu fixieren. Mit diesen Verankerungen kann man Kräfte gezielt einsetzen und damit Behandlungen deutlich verkürzen oder manchmal sogar das Ziehen von Zähnen vermeiden. Das Platzieren der Mini-Implantate dauert nur wenige Minuten und kann in lokaler Betäubung erfolgen.
Kinn- und Nasenkorrektur
Wenn keine ausgeprägte Kieferfehlstellung (Dysgnathie) vorliegt, sind Nase und Kinn die entscheidenden Partien, die über ein ästhetisch ansprechendes Profil entscheiden. Sie sollten sich jeweils einzeln formvollendet ins Gesicht einfügen und ein wohlgeformtes Gesamtbild vermitteln. Im Kinnbereich kann sowohl ein stark zurückliegendes (fliehendes) als auch ein hervorstehendes Kinn die Harmonie der Gesichtsformen stören.
In diesen Fällen ist es möglich, das Profil in eine ästhetisch ansprechende Silhouette zu bringen. Ebenso kann eine unschön empfundene Nasenform chirurgisch korrigiert werden. Nicht selten werden Nasenplastik und Kinnkorrekturen miteinander verbunden. Sie können ggf. auch gleichzeitig mit einer Dysgnathie-Korrektur durchgeführt werden.